• Tick, Trick und Track zu Besuch bei Doug und Carrie

    Posted on 22. September 2013 by admin in Neues von Doug und Carrie.

    Schon lange haben wir mit dem Gedanken gespielt den beiden Kleinen etwas Gutes zu tun und ihnen eine Freude mit Lebendfutter zu machen. Für viele mag das etwas makaber sein, für mich ist es eine artgerechte Haltung, in der versucht wird das Leben der Reptilien so normal wie möglich zu gestalten. In diesem Sinne sind wir zum Zooladen gefahren und haben 10 kleine Fische gekauft und ins Aquarium gegeben. Was dann passierte? Lest selbst.

    10 kleine Fische – ein Gourmetessen

    Wasserschildkröte Carrie im Aquarium

    Carrie auf der Lauer – Fische nehmt euch in Acht.

    10 kleine Fische kosteten 10 Euro – also keine Mahlzeit, die man den wasserschildkröten öfter gibt. Wenn man mal vergleicht, dass ein Liter getrocknete Fische ebenso teuer sind,  aber deutlich länger halten. Nun der Verkäufer wollte uns zunächst die Fische nicht verkaufen. NIcht weil sie ihm zu schade als lebende Nahrung wat, sondern weil es gerade importierte Tiere waren, die sich erst noch eingewöhnen sollten bevor sie einen erneuten Wechsel der Umgebung durchmachen mussten. Kurze Erklärung,  dass es für die Schildkröten wäre und sogleich fischte er 10 Fischchen aus dem Becken.

    Zuhause angekommen, waren wir erstmal froh, dass alle Tiere die Fahrt überlebt hatten und schütteten sie zügig ins Aquarium. Natürlich nicht bevor wir unseren kleinen groß und breit erklärt hatten, dass die Fische zum Essen da waren. Gut, nun muss man wissen, dass die Beiden auch einfach so ausrasten sobald wir vor dem Fenster stehen und sie die Fische sicherlich nicht direkt erkannt haben.

    Die erste Nacht – nicht lustig für die Fische

    Nach etwa einer halben Stunde, in der die Fische im Becken waren und Doug und Carrie zwar irgendwie aufgeregt waren – sie wussten sicher nicht wieso – sie aber immer noch nichts gemacht haben, habe ich mich enttäuscht auf die Couch begeben. Das gute daran war: ich hatte Recht. Ich war namlich der Meinung gewesen, dass unsere Schildkröten nichts mit so einem Futter anfangen können und friedlich zusammen mit den Fischen leben werden. Die Fische, die also eigentlich zum verfüttern gezüchtet werden, werden bei uns höchstwahrscheinlich größer und älter als kein anderer ihrer Art.
    Nun war es leider so, dass der erste kleine Fische bereits nach 5 Minuten – wahrscheinlich aus Schreck – gestorben ist. Doch auch diesen Zeitgenossen habrn Doug und Carrie nicht angerührt. Dabei lag er doch da direkt vor ihrer Nase und hat sich nicht mal mehr gewehrt. Faszinierend zu beobachten war lediglich, wie die beiden sich verwirrt umschauten, schnüffelten und mich dauernt fragend ansahen.

    Zu den Fischen kann man sagen: ihre Schlauheit wird wohl oft verkannt. Unsere kuriose Konstruktion des Landteiles gibt ihnen ein sicheres Versteck vor den Kröten. Alles 9 – einer lag ja schon auf dem Boden – versteckten sich also bis es dunkel wurde in dieser Ecke. Weiß der Himmel wieso, entschieden sie sich im Dunkeln dazu in das große Becken zu schwimmen. Am nächsten Morgen waren nur noch drei Fische übrig.

    Tick, Trick und Track haben es halt drauf

    Genauso wie die drei Enten aus den Ducktales scheinen diese drei Fische ein schlaues Buch zu besitzen, mit dem sie es schaffen die beiden Schildkröten zu überlisten. Oder haben sie sich sogar mit ihnen angefreundet? Fakt ist die drei schwimmen immer noch vorwiegend in der kleinen Ecke – kommen aber immer mehr auch dort raus und tänzeln vor der Nase der Wasserschildkröten herum.
    Doug und Carrie scheint das ganze nicht zu stören. Sie haben auch aufgehört nach ihnen zu schnappen. Das Resultat daraus ist, die Fischr haben sich anscheinend nicht nur an das eher dreckige Wasser der Kröten gewöhnt, sie haben es auch noch geschafft von den Resten des Futters zu überleben und zu wachsen. Wo soll das bitte hinführen? Es bleibt eigentlich nur die Frage, wer den ersten Fehler macht und wer vor wem nun mehr Angst hat.

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