Landschildkröten

Von Landschildkröten gibt es derzeit 16 Gattungen mit 48 Arten. Einige der früher auf der Erde lebenden Exemplare sind bereits ausgestorben. Um diese Entwicklung zu verhindern, sind viele Arte meldepflichtig ebenso wie eine regelmäßige Dokumentation der Tiere angefertigt werden muss. Vorwiegend sind Landschildkröten in den Tropen und Subtropen der Kontinente Europa, Afrika und Asien beheimatet. In Südeuropa leben derzeit drei Arten: die Maurische Landschildkröte, die Griechische Landschildkröte sowie die Breitrandschildkröte.

Landschildkröten haben im Gegensatz zu den meisten Wasserschildkröten einen hochgewölbten Panzer, in den sie sich bei Gefahr einziehen können. Die Beine sind breit geformt, wobei die Hinterbeine säulenartig beschrieben werden können. Männchen haben einen konkaven Bauchpanzer, der die Fortpflanzung erleichtert. Weibchen haben hingegen zur einfacheren Eiablage einen V-förmigen Einschnitt unterhalb des Schwanzes.

Die größte Art der Landschildkröten sind die Galápagos-Schildkröten und die Seychellen-Riesenschildkröten mit einer Panzerlänge von 70-95cm. Nichts im Vergleich zu der bereits ausgestorbenen Art mit einer Panzerlänge von bis zu 2,5 Meter. Schildkröten ganz gleich welcher Art wachsen ihr Leben lang, wobei selbstverständlich alte Schildkröten lediglich ein paar Millimeter im Jahr wachsen dürften. Im Gegensatz zu Wasserschildkröten, werden Landschildkröten meist älter und größer. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten der Reptilienarten.

Ähnlich wie bei ihren im Wasser lebenden Artgenossen hören sie eher schlecht, da ihre Ohren unter der Haut liegen. Sie sind weitsichtig, um auch auf weiter Entfernung Futter und Partner erkennen zu können. Auf kurze Entfernung kommt daher ihr Riechorgan verstärkt zum Einsatz.

Abhängig von den klimatischen Bedingungen schlüpfen Landschildkröten nach einer Brutzeit von 60 bis 150 Tage. Hierzu gräbt die Mutter ein Gelege in den Sand und schützt es mit Blättern oder ähnliches vor Feinden. Die Jungtiere erblicken voll entwickelt das Licht der Welt und sind von Anfang an auf sich alleine gestellt. Die Ernährung ist ebenso wie bei erwachsenen Tieren überwiegend vegetarisch.